Zu unkonstant! SVO verliert 3:4 in Ebersweier

Die bisherigen Leistungen des SV Oberwolfach gleichen einer Wundertüte. Man weiß nie so genau, was rauskommt. Nach dem starken Auftritt in der Vorwoche gegen Urloffen, setzte es diesmal eine verdiente 3:4-Niederlage beim FV Ebersweier.
Im Prinzip war die Bezirksliga-Partie nach gut einer Viertelstunde schon fast entschieden. Keine 20 Sekunden waren gespielt, als SVO-Verteidiger Steffen Wild einen Rückpass in den Lauf von FVE-Stürmer Niklas Martin spielte und dieser sich mit dem 1:0 bedankte. Nach einem weiteren Abwehrfehler schob Gino Lamm in der 6. Minute zum 2:0 ab und in Minute 14 traf der flinke Marius Hauser zum 3:0. Zwischenzeitlich hatte aber auch der Gast gute Chancen. So hätte Lukas Springmann in der 10. Minute per Kopf aus drei Metern den 2:1-Anschlusstreffer machen müssen. Als dann Freddy Burger mit einem herrlichen Distanzschuss das 3:1 in der 23. Minute erzielte, wähnten sich die Wolftäler wieder im Spiel, zumal noch genügend Zeit auf der Uhr war. Doch in der Folge tat der SVO viel zu wenig, um die ebenfalls nicht sattelfeste Abwehr der Heimelf unter Druck zu setzen. Zu fehlerbehaftet war das Spiel der Kehl-Elf. Und hinten hatte man Glück, dass Tasan und Martin ihre Chancen nicht nutzten. Als dies kurz nach Wiederbeginn Marius Hauser besser machte und ohne nennenswerte Gegenwehr zum 4:1 traf, schienen alle Messen gesungen. Doch nach Treffern von Jonas Wolf per Kopf (57.) und Jonas Dieterle nach Freistoßflanke (78.) war Oberwolfach beim Stand von 4:3 plötzlich wieder dran. Aber in der verbleibenden Spielzeit konnte der im Aufbau diesmal schwache SVO den FV Ebersweier nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen, sodass es beim 4:3-Erfolg der Gastgeber blieb.

Die zweite Mannschaft der Oberwolfacher zeigte beim Tabellenzweiten der Kreisliga A Süd, der SG Nonnenweier-Allmannsweier, wie so oft in dieser Saison eine ordentliche Leistung, stand aber am Ende mit leeren Händen da. Die frühe SVO-Führung durch Nikolas Echle (3.) glich Frederic Kolb im Gegenzug aus. In der Folge sahen die Zuschauer zunächst eine ausgeglichene Partie. Als dann jedoch Robin Baur nach gute einer Stunde die Ampelkarte sah, nahm der Druck der heimischen SG zu. Die Wolftäler verteidigten leidenschaftlich, mussten aber in der 81. Minute das 2:1 durch Cedric Oberle hinnehmen. Mit dem 3:1 kurz vor Schluss durch Kolb war das Spiel dann entschieden.

Die Dritte holte dank Treffern von Daniel Armbruster und Jonas Lämmerzahl trotz Personalproblemen ein achtbares 2:2 bei der Zweiten der SG Nonnenweier- Allmannsweier.