Wichtiger Dreier für die Erste gegen Ettenheim

Nach dem überzeugenden Erfolg in Ichenheim konnte der SV Oberwolfach gegen den FV Ettenheim nachlegen und einen wichtigen 1:0-Sieg feiern. In einer intensiven und insgesamt ausgeglichenen Bezirksliga-Begegnung sorgte ein Eigentor der Gäste für die Entscheidung. Beide Teams beendeten die Partie ohne ihre etatmäßigen Torhüter.

Zu Beginn war der SVO die bessere Mannschaft, spielte jedoch kaum nennenswerte Chancen heraus. Die Beste hatte noch Jonas Wolf nach Hereingabe von Tobias Dreher. FVE-Schlussmann Matthias Nägele war aber auf dem Posten. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste aktiver und hatten durch Florian Grethlein die erste Gelegenheit. Dann parierte SVO-Torwart Tobias Armbruster einen Kopfball von Nicolas Schrempp hervorragend. Auf der Gegenseite verpasste Lukas Springmann eine Hereingabe von Philipp Herrmann (34.) haarscharf und Jonas Wolf wurde in letzter Sekunde geblockt. Fast mit dem Pausenpfiff scheiterte Jonas Wolf am Außenpfosten.

In der 55. Minute sah Ettenheims Torhüter Matthias Nägele nach einer Notbremse an Tobias Sum die rote Karte. Fünf Minuten später lief Freddy Burger alleine auf das Tor zu, scheiterte aber am eingewechselten Ersatzkeeper Christopher Brunner. Dieser musste sich weitere fünf Minuten später dann doch geschlagen geben. Eine scharfe Hereingabe von Freddy Burger bugsierte FVE-Akteur Nicolas Schrempp unhaltbar ins eigene Tor zur 1:0-Führung für Oberwolfach. In der 68. Minute musste sich Tobias Armbruster bei einem tollen Freistoß von Jens Enderle mächtig strecken. Auf der anderen Seite forderten die Hausherren wenig später einen Handelfmeter, die Pfeife von Schiedsrichter Karl Trick blieb jedoch stumm. Kurz darauf ertönte unverständlicherweise ebenfalls kein Pfiff, als Oberwolfachs Schlussmann Tobias Armbruster bei einer Rettungsaktion von einem Ettenheimer Stürmer zwar unabsichtlich, aber folgenschwer getroffen wurde. Er musste verletzt vom Feld und durch Oliver Mai ersetzt werden, der seine Sache einwandfrei machte. In der Schlussviertelstunde warfen die dezimierten Gäste alles nach vorne. Die Defensive der Hausherren hatte alle Hände voll zu tun, hielt aber dicht. Vorne ging der SVO viel zu hektisch mit den sich bietenden Kontersituationen um und versäumte es so, den Sack zuzumachen. Letztlich blieb es beim knappen 1:0-Erfolg für die Wolftäler.