Unterirdisch! SVO geht 2:7 in Rammersweier unter

Der SV Oberwolfach muss sich schleunigst etwas einfallen lassen, um die hohe Anzahl an Gegentoren in den Auswärtsspielen in den Griff zu bekommen. In der Freitags-Partie beim FV Rammersweier machte die Kehl-Elf dem Gegner das Toreschießen viel zu leicht und verlor folgerichtig mit 2:7 Toren.

Keine drei Minuten waren gespielt, da wurde Marc Hug nach einem langen Ball nur begleitet anstatt energisch gestört und so konnte der Angreifer zum 1:0 einlupfen. Auch der SVO hatte zu Beginn Chancen. Tobias Dreher war frei durch, wurde aber kurz vor dem Ziel noch abgeblockt. Im Gegenzug konnte Hug ungestört auf Juri Stroinoff querlegen und dieser freistehend zum 2:0 vollstrecken. Nach einer Viertelstunde versenkte Freddy Burger einen Freistoß zum 2:1-Anschlusstreffer für Oberwolfach. Doch wie gewonnen, so zerronnen! Keine sechzig Sekunden später war nach einem simplen langen Ball Stroinoff auf und davon und traf per schönem Heber über Torwart Tobias Armbruster hinweg zum 3:1 für Rammersweier. Der SVO fand im Mittelfeld zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spiel und die hinterste Defensivreihe machte den Stürmern das Toreschießen viel zu einfach. Ein unnötig ungestümes Einsteigen brachte dem FVR in der 27. Minute einen Strafstoß ein, den Marc Hug sicher zum 4:1 verwandelte. Und weil das mit dem Lupfen so gut klappte, versuchte es Hug in der 40. Minute gleich noch mal – mit Erfolg. Der Stürmer hob den Ball sehenswert zum 5:1-Halbzeitstand ins Tor, sein dritter Treffer. Einen noch höheren Rückstand verhinderte Keeper Armbruster kurz vor der Pause gegen Stroinoff.

Nach dem Seitenwechsel ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen und konnten dennoch in der 53. Minute durch Juri Stroinoff auf 6:1 erhöhen. Es war ebenfalls sein drittes Tor an diesem Abend. Marco Cybard und Antony Anzaldi vergaben weitere Chancen. Sechs Minuten vor dem Ende schloss Freddy Burger auf Zuspiel von Steffen Wild eine feine Einzelleistung mit dem 6:2 ab. Das letzte Wort hatten jedoch die Gastgeber. Mit dem Schlusspfiff traf Antony Anzaldi zum 7:2-Endstand. Beim SV Oberwolfach muss ziemlich schnell jemand den Reset-Knopf drücken, ansonsten könnte es eine zähe Saison werden.