SVO zwingt SC Offenburg in die Knie / Ärgerliches Gegentor für die Reserve

Der SV Oberwolfach bringt zum Ende Vorrunde immer mehr Konstanz in seine Leistungen. Trotz einiger personeller Ausfälle schlug die Elf von Trainer Jogi Kehl den Tabellendritten SC Offenburg nach einem 0:1-Pausenrückstand dank eines starken Schlussspurtes mit 3:1 Toren. Die Wolftäler sind somit seit vier Spielen ungeschlagen und verbesserten sich in der Bezirksliga-Tabelle auf Rang acht. In der Kreisliga A ärgerte sich die zweite Mannschaft über ein spätes Gegentor gegen Hornberg.

Bei der Ersten blieb nach ausgeglichenem Beginn ohne hochkarätige Chancen Tobias Dreher in Minute zwanzig nach gutem Alleingang am Offenburger Keeper hängen. Wenig später hätte Tobias Sum nach tollem Spielzug über Christian Feger und Tobias Dreher das 1:0 machen müssen, ballerte aus fünf Metern aber drüber. Dann hatte auch der SCO zwei gefährliche Szenen, konnte aber kein Kapital draus schlagen. Die Hausherren waren jedoch in dieser Phase näher am Führungstor. Den Schuss von Philipp Heitzmann entschärfte Gäste-Schlussmann Mike Baudendistel ebenso, wie den Versuch von Freddy Burger nach starkem Antritt. Die kalte Dusche kam in der 33. Minute in Person von Narek Sermanoukian. Der Zehner des SCO setzte sich gegen zwei Mann durch und schlenzte das Leder zum 0:1-Halbzeitstand ins lange Eck. Ein Treffer, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich angedeutet hatte.

Nach der Pause musste sich SVO-Torhüter Oliver Mai bei einem satten Freistoß von Tonio Bayer mächtig strecken. Auf der Gegenseite führte eine Freistoß-Variante zum Ausgleich. Philipp Heitzmann traf nach einer Stunde aus 18 Metern zum 1:1 – ganz unhaltbar sah der Schuss allerdings nicht aus. Beide Teams warfen in einer temporeichen und ausgeglichenen Begegnung nun alles in die Waagschale. Nach einem langen Ball tauchte Lukas Martin plötzlich alleine vor dem Tor der Heimelf auf, doch Schlussmann Oli Mai lenkte den Ball gerade noch so zur Ecke. Das Spiel stand jetzt auf Messers Schneide. Auf der anderen Seite scheiterte Freddy Burger eine Viertelstunde vor Feierabend in aussichtsreicher Position am Keeper. Doch der SVO-Torjäger sollte wenig später mehr Erfolg haben. Tobias Dreher bereitete über die rechte Seite vor und Freddy Burger versenkte in der 87. Minute das Leder im zweiten Versuch zur umjubelten 2:1-Führung in den Maschen. In der Nachspielzeit machten die Kehl-Schützlinge den Sack dann endgültig zu. Julian Echles scharfe Hereingabe bugsierte erneut Freddy Burger zum 3:1-Endstand ins kurz Eck.

Reserve mit bitterem Nackenschlag

Die zweite Mannschaft musste im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A gegen den VfR Hornberg eine bittere Pille in Form eines späten Gegentores schlucken. Hornberg war die spielerisch bessere Elf, scheiterte im ersten Durchgang einmal an der Latte, einmal am Pfosten und einmal an Torwart Oli Mai. Auf der Gegenseite parierte auch der VfR-Schlussmann zweimal gut. In Hälfte zwei hatten beide Teams einige Halbchancen und jeweils eine Dicke. Der SVO musste einmal auf der Linie klären und hatte seinerseits durch Nico Wegbecher eine gute Kopfballmöglichkeit. Nach der späten Führung durch Patrick Santos in der 82. Minute schien es, als könne die Oberwolfacher Reserve endlich auch mal einen schmutzigen Arbeitssieg einfahren. Doch in der Nachspielzeit glichen die Gäste durch Magnus Budszus noch aus. Aufgrund des späten Zeitpunktes war der Gegentreffer zum 1:1 enorm ärgerlich für den SVO, verdient für Hornberg war er unter dem Strich aber allemal.