SVO zwingt Hofstetten in die Knie

Im Verfolgerduell der Bezirksliga Offenburg bezwang der SV Oberwolfach den SC Hofstetten verdient mit 2:0 Toren. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit schlugen die Gastgeber kurz nach der Pause durch Philipp Heitzmann und Julian Echle entscheidend zu.

Beide Teams agierten zu Beginn zwar mit hohem Einsatz, neutralisierten sich aber weitestgehend. Die erste Halbchance für den SVO ballerte Philipp Herrmann drüber, auf der Gegenseite hatte Nico Obert bei einem Freistoß nach einer Viertelstunde sein Visier ebenfalls zu hoch eingestellt. Die beste Möglichkeit der Heimelf im ersten Durchgang hatte Julian Echle. Sein Schuss strich knapp links vorbei. Die Gäste vergaben in Person von Mathias Schilli eine aussichtsreiche Kopfballchance (24.) und auch zehn Minuten später konnten sie kein Kapital aus einer misslungenen Oberwolfacher Abseitsfalle schlagen. Im Gegenzug wollten die Hausherren ein Hofstetter Handspiel an der Strafraumgrenze gesehen haben, der gute Schiedsrichter Günter Schneider aus Appenweier ließ jedoch weiterlaufen. Zwei SCH-Schüsse von Jannic Schulz (39.) und Manuel Buchholz (42.) waren zu harmlos, bei Michael Krämers gefährlichem Versuch tauchte SVO-Keeper Tobias Armbruster blitzschnell ab. Auf der anderen Seite konnte Schlussmann Matthias Vollmer einen strammen Freistoß von Julian Echle nur abklatschen (45.), der Nachschuss blieb am eigenen Mitspieler hängen.

Direkt nach Wiederbeginn hatte die Kehl-Truppe ihre stärkste Phase. In der 47. Minute lenkte Hofstettens Torwart Vollmer einen Schuss von Julian Echle mit den Fingerspitzen an den Pfosten. In der 51. Minute durften die SVO-Fans dann jubeln: Philipp Heitzmann traf per Halbvolley aus 22 Metern zum 1:0 für die Schwarz-Weißen, wobei der Schuss nicht gänzlich unhaltbar aussah. Oberwolfach blieb dran und baute fünf Minuten später die Führung aus. Nach einer kurzen Ecke flankte Philipp Heitzmann maßgenau und Julian Echle nickte zum 2:0 ein. Derselbe Spieler hatte nach einer Stunde gar die Chance zum 3:0, zog den Ball aber am langen Eck vorbei. In der Folge ließ der SVO mit hohem läuferischen Einsatz und starkem Zweikampfverhalten keine nennenswerten Chancen der Gäste mehr zu. Die Defensive stand hervorragend. Lediglich einen Distanzschuss von Jan Wernet musste Tobias Armbruster parieren. So war der 2:0-Heimerfolg am Ende verdient, weil Oberwolfach einen Tick gieriger auf den Dreier war, als der SC Hofstetten.
(js.)

Julian Echle 2