SVO steigert sich gegen Ichenheim

Nachdem der Bezirksliga-Klassenerhalt praktisch bereits in der Vorwoche durch den Heimsieg gegen Spitzenreiter Langenwinkel in trockenen Tüchern war, legte der SV Oberwolfach im Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten Sportfreunde aus Ichenheim nach und siegte trotz anfänglichen Problemen dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte letztlich verdient mit 3:1 Toren.

Zu Beginn war die Kehl-Elf jedoch überhaupt nicht auf der Höhe des Geschehens. Ichenheim nutzte die Unordnung in der Hintermannschaft der Wolftäler und ging schon nach fünf Minuten in Führung. Janosch Roth verwertete eine Hereingabe von der rechten Seite relativ unbehelligt zum 0:1. Wenig später parierte SVO-Schlussmann Oliver Mai einen strammen Fernschuss von Jonathan Reichenbach gekonnt. In der 10. Minute hatte der SVO Glück, dass ein Kopfball von Janosch Roth im Anschluss an eine Ecke haarscharf am Tor vorbei ging. Die Gastgeber kamen nur schleppend in die Partie, erste Schüsse von Jonas Wolf und Steffen Wild verfehlten ihr Ziel. Ichenheim verwaltete die Führung im ersten Durchgang ohne große Mühe. Lediglich einmal wurde es für die Gäste noch gefährlich vor der Pause, doch Philipp Heitzmanns Schuss ging knapp rechts daneben.

Im Verlauf von Halbzeit zwei tat die Elf aus dem Ried immer weniger für das Spiel und beschränkte sich zu sehr auf das Halten des knappen Vorsprungs. Der SVO hingegen kam immer besser in Schwung. Nach rund einer Stunde scheiterte Jonas Wolf noch aus spitzem Winkel an SFI-Keeper Manuel Günther, doch in der 67. Minute durften die Hausherren dann jubeln. Im Anschluss an eine gute Kombination mit Jonas Wolf setzte sich Freddy Burger unnachahmlich gegen seine Bewacher durch und versenkte die Murmel zum 1:1 im rechten Eck. Nur eine Minute später war das Spiel komplett gedreht. Auf Zuspiel von Freddy Burger traf der eben eingewechselte Marc Heizmann sehenswert zum umjubelten 2:1 für Oberwolfach. Kurz darauf verpasste Jonas Wolf das 3:1 nur knapp. Von den seltsam passiven Gästen kam in dieser Phase zu wenig. Folgerichtig legte die Heimelf den dritten Treffer nach. Freddy Burger wurde im Strafraum gefoult und Philipp Herrmann verwandelte den fälligen Elfmeter bombensicher zum unter dem Strich verdienten 3:1-Endstand.