Oberwolfachs „Alte Herren“ unterwegs in Portugal

Das Wochenende und den Brückentag vor dem 1. Mai nutzten die AH-Kicker des SV Oberwolfach zu einem Trip nach Portugal inklusive eines Freundschaftsspiels gegen die Veteranos aus Alcobaca.

Die Altersspanne unter den Reiseteilnehmern war beträchtlich. Karl-Hans Baur war mit stolzen knapp 78 Jahren der Älteste, Johannes Echle mit 33 Jahren der Jüngste. Auch vier Vater-Sohn-Duos waren mit an Bord. Für die 36 Mann starke Reisegruppe ging es mit dem Flieger von Stuttgart nach Porto und von dort aus per Bus ins rund 200 Kilometer südlicher gelegene Surferparadies Nazaré an der Atlantikküste. Das Wetter war zwar in Deutschland ein Tick besser, dennoch stellte sich bei den Oberwolfachern nach der Ankunft am Zielort dank Abendsonne und kühlem Bier an der Strandpromenade recht schnell ein wohliges Urlaubsgefühl ein. Der Badeort mit seinen rund 10.000 Einwohnern ist bekannt für einen mächtigen Wellengang und bot mit seiner imposanten Klippe eine gute Basis für interessante Unternehmungen während des Aufenthalts. Für SVOler Rui Santos war es die Rückkehr in seine Heimatstadt Nazaré. Gekickt wurde jedoch in Alcobaca, rund zehn Kilometer in Richtung Landesinneres. Das Städtchen hat rund 5500 Einwohner und ist berühmt durch sein sehenswertes Kloster. Hier stammt Vitor Pereira her, ebenfalls Mitglied der Alten Herren des SVO. Daher rührt auch die freundschaftliche Verbundenheit zu den Veteranos do Ginasio Clube de Alcobaca. Bereits 1999 und 2014 waren die Wolftäler Oldies in Alcobaca zu Gast. Und die überaus gastfreundlichen Portugiesen waren ihrerseits auch schon in Deutschland zum Gegenbesuch. Die engagiert geführten Spiele enden meist mit einem schiedlich friedlichen Unentschieden – so auch diesmal. 1:1 hieß es am Ende, den Treffer für die Schwarz-Weißen erzielte Markus Holzer. Im SVO-Tor stand mit Marco Pereira, Sohn von Vitor, der dritte Oberwolfacher mit portugiesischen Wurzeln. Hinterher wurde gemeinsam lecker und üppig gespeist, getrunken, gesungen und gelacht. Gegen Ende der Reise stand noch ein Tag in Porto auf dem Programm, wo abends im Kneipenviertel mächtig der Bär steppte. Hier machten die AHler die Nacht zum Tage, ehe am 1. Mai früh morgens der Flieger zurück in Richtung Heimat abhob.

Gruppenfoto vor dem Kloster von Alcobaca

Spaziergang am Nordstrand von Nazare.

Gemeinsames Essen in einem typisch portugiesischen Restaurant.