Oberwolfach II verliert Abstiegsduell gegen Schiltach

Die zweite Mannschaft des SV Oberwolfach unterlag der SpVgg. Schiltach im wichtigen Duell gegen den Abstieg aus der Kreisliga A zu Hause mit 1:2 Toren. Aufgrund der Mehrzahl an klaren Torchancen ging der Gästesieg in Ordnung.

Nach einer Viertelstunde vergab der Gast die erste dicke Chance durch Leon Aubermann. Wenig später scheiterte Flavius-Nicolae Oprea frei vor SVO-Torwart Oli Mai. Die ersten Gelegenheiten auf der Gegenseite ließen Jürgen Ehrhardt und Nico Wegbecher liegen. Lukas Springmann freistehend per Kopf hatte in Minute 25 die dickste Möglichkeit. Obwohl das Niveau insgesamt überschaubar war, sahen die Zuschauer viele Torchancen. Stefan Hacker rettete für die Hausherren nach einem Kopfball von Manuel Kimmig auf der Linie und kurz vor der Pause behielt Keeper Oliver Mai erneut die Oberhand im direkten Duell gegen den gefährlichen Oprea.

Fünf Minuten waren nach Wiederanpfiiff gespielt, als Peter Datz mit einem schönen Linksschuss die 1:0-Führung für Schiltach erzielte. Danach ging es hin und her. Stefan Hacker versiebte einen Hochkaräter – aus kurzer Distanz daneben. Einen Erhardt-Kopfball entschärfte SpVgg.-Keeper Danijel Glavasic. Im Gegenzug blieb der durchgebrochene Oprea abermals am herausragenden Oliver Mai im SVO-Tor hängen. Auch gegen den alleine vor ihm auftauchenden Marcel Heizmann blieb er Sieger. In der 79. Minute war er dann aber machtlos, als Oprea nach Zuspiel von Mathias Stehle wieder alleine durch war, den Tormann diesmal umdribbelte und zum 0:2 einschob. Nun warf die SVO-Reserve alles nach vorne. Bei einer guten Doppelchance klären die Schiltacher auf der Linie. In der 83. Minute klingelte es dann aber. Eine Ecke von Marc Heizmann donnerte Linus Schillinger zum 1:2-Anschlusstreffer unter die Latte. Dann vergab der starke, aber im Abschluss diesmal meist glücklose Oprea zwei gute Konterchancen, ehe sich den Hausherren in der Nachspielzeit noch die dicke Chance zum Ausgleich bot. Marc Heizmanns Kopfball wäre eigentlich ins Tor gegangen. Sturmpartner Ehrhardt wollte das Leder endgültig über die Linie drücken, traf selbiges aber nicht richtig und klärte somit ungewollt für die Gäste. So blieb es bei der bitteren 1:2-Heimniederlage für die Schmid-Elf, die offensiv einfach nicht durchschlagskräftig genug war.