Kein gutes Wochenende für den SV Oberwolfach

Sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft des SV Oberwolfach verspielten am vergangenen Wochenende eigene Führungen und mussten am Ende geschlagen vom Platz. Die Zweite zog zu Hause nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung gegen Prinzbach mit 2:3 den Kürzeren, die Erste gab in Niederschopfheim gar einen 3:0-Vorsprung aus der Hand und verlor mit 4:5 Toren.

Danach sah es in der ersten Hälfte jedoch überhaupt nicht aus. Im Bezirksliga-Duell zweier Tabellen-Nachbarn war der SVO zunächst hellwach, überzeugte durch eine effektive Chancenverwertung und stand hinten sehr kompakt. Ein Doppelpack von Julian Echle (6. und 17. Minute) brachte die Kehl-Elf schnell in Front. Als Freddy Burger in der 39. Minute gar das 3:0 nachlegte, sprach alles für die Schwarz-Weißen. Durch einen Weitschuss-Treffer von Lionel Labad zum 1:3-Anschlusstreffer kurz vor der Pause schöpfte Niederschopfheim wieder Hoffnung.
Nach dem Seitenwechsel war es ein völlig anderes Spiel. Der SVN ging viel aggressiver zu Werke, kaufte dem SVO den Schneid ab und glich innerhalb kürzester Zeit durch einen Doppelschlag von Yannik Götz (52.) und Lionel Labad (53.) zum 3:3 aus. Die Souveränität aus Durchgang eins war bei Oberwolfach plötzlich wie verflogen. Hinten bekam man die Bälle oft nur noch unzureichend geklärt und in der Offensive wollte kaum mehr etwas gelingen. Ein weiterer Doppelschlag zum 5:3 durch Oissim Nabti (78.) und Michael Lögler (82.) brachte Niederschopfheim auf die Siegerstraße. Zwar konnte der SVO durch einen Kopfballtreffer von Tobias Sum noch auf 5:4 verkürzten, doch weil Freddy Burger die letzte Chance des Spiels vergab, blieb es bei der unnötigen Niederlage.

Auch für die zweite Mannschaft war im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A Süd gegen die DJK Prinzbach mehr drin. Zu Beginn waren zwar die Gäste stärker und gingen durch einen Kopfball von Daniel Haag nach zwanzig Minuten mit 1:0 in Führung. Doch als Spielertrainer Benjamin Ziegler verletzt ausschied, lief es bei der DJK nicht mehr so gut. Die Hausherren hatten die eine oder andere gute Chance und glichen kurz vor der Pause durch eine schöne Direktabnahme von Daniel Schmid aus. Als Marc Heizmann kurz nach Wiederbeginn das Leder zum 2:1 einnickte, war der SVO auf einem guten Weg, die ausgeglichene Partie nach Hause zu schaukeln. Lange passiert nichts Nennenswertes mehr vor beiden Toren. Dann brachte sich der SVO durch individuelle Patzer um den Lohn. Einen folgenschweren Ballverlust nutzte Friedrich Martens in der 74. Minute zum 2:2-Ausgleich. Wenig später folgte die nächste Einladung der SVO-Defensive in Form eines zu kurz geratenen Rückpasses. Daniel Haag sagte danke und traf im Nachschuss zum 3:2 für Prinzbach. Die Hausherren hatten anschließend zwar noch zwei dicke Chancen durch Felix Rauber und Nico Wegbecher, doch letztlich blieb es bei der bitteren Heimpleite.

Die Dritte setzte sich gegen Prinzbach II knapp mit 3:2 durch. Für den SVO trafen Marvin Schmidt, Jonas Lämmerzahl und Tom Mulvey.