Jogi Kehl verlängert seinen Vertrag beim SV Oberwolfach

Der Landesliga-Dritte SV Oberwolfach und Trainer Jogi Kehl gehen auch zur neuen Runde ihren gemeinsamen Weg weiter. Co-Trainer Daniel Schmieder verlängerte seinen Vertrag ebenfalls. Das bewährte Duo geht somit 2020/21 in seine siebte gemeinsame Spielzeit.

„Der Verein hatte frühzeitig signalisiert, den Vertrag mit mir verlängern zu wollen“, erzählt der Oberwolfacher Erfolgstrainer Jogi Kehl. „Dann hab ich mich mit meiner Familie beraten und anschließend mit den Verantwortlichen zusammengesetzt.“ Bei diesem Treffen kurz vor Weihnachten „haben wir in lockerer Runde die Verlängerung perfekt gemacht“, ergänzt Manager Manuel Harter. „Und bei der Jahresfeier am vergangenen Wochenende konnten wir den Mitgliedern die erfreuliche Nachricht verkünden.“

Entscheidend für seine Zusage war für Trainer Kehl nicht nur die äußerst positive sportliche Entwicklung des SVO. „Für mich war vor allem das Feedback aus der Mannschaft wichtig. Die Jungs haben sich auf überragende Art und Weise für eine weitere Zusammenarbeit ausgesprochen. Das hat mich sehr gefreut. Sie sind auch nach sechs gemeinsamen Jahren noch immer top motiviert. Die sportliche Arbeit macht nach wie vor enorm viel Spaß.“

Trotz der tollen Vorrunde in der Landesliga ist die sportliche Entwicklung der Mannschaft nach Ansicht des Coachs noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. „Die Truppe noch weiter zu entwickeln ist ein großer Anreiz“, blickt Kehl nach vorne. Außerdem ist für ihn die Perspektive wichtig. „Und auch die ist in Oberwolfach dank vorbildlicher Jugendarbeit vielversprechend.“ Weil auch das familiäre Umfeld genau den Vorstellungen des Trainers entspricht, kann er sich „im Moment keine attraktivere Aufgabe hier in der Gegend vorstellen.“

„Die Entwicklung unserer Mannschaft ist nach wie vor enorm“, sagt auch SVO-Chef Dietmar Baur. „Alle Beteiligten wollen diesen Weg gemeinsam weitergehen und so war die Vertragsverlängerung mit Jogi Kehl die logische Folge. Auch Co-Trainer Daniel Schmieder macht weiter, was uns sehr freut.“

Nach einer grandiosen Premieren-Vorrunde in der Landesliga liegt der SV Oberwolfach als Aufsteiger auf einem sensationellen dritten Tabellenplatz. Die Wolftäler verließen in lediglich drei der bisher 17 Rundenspiele als Verlierer den Platz. Dem gegenüber stehen zehn Siege und vier Remis bei einem Torverhältnis von 38:22.

Die zweite Mannschaft überwintert in der Kreisliga B auf Rang vier und liegt somit in Reichweite zum Relegationsplatz. Hier löst SVO-Urgestein Thomas Springmann im Sommer den scheidenden Spielertrainer Daniel Schmid als Coach der Reserve ab. „Unser absoluter Wunschnachfolger“, freut sich Vorstand Dietmar Baur über Springmanns Zusage.