1:2 gegen Schiltach – Oberwolfachs Reserve verliert erstmals

Die zweite Mannschaft des SV Oberwolfach musste am Mittwochabend vor stattlicher Kulisse im Derby gegen die Erste der SpVgg. Schiltach zum ersten Mal in dieser Saison den Platz als Verlierer verlassen. In Durchgang eins spielte der SVO gut, in Hälfte zwei kam nach vorne jedoch zu wenig, um etwas Zählbares aus der Partie mitnehmen zu können.

Gleich in Minute zwei gab es den ersten Schock für die Hausherren. Nach einem eher harmlosen Körperkontakt zeigte Schiedsrichter Franz Kaspar aus Schweighausen auf den Elfmeterpunkt – eine sehr fragwürdige Enzscheidung. Johannes Engelberg war’s egal, er verwandelte zum 0:1. Nach zehn Minuten scheiterte Schiltachs Flavius-Nicolae Oprea per Volley-Abnahme an SVO-Keeper Oliver Mai. Die Anfangsphase gehörte dem Gast, mit zunehmender Spieldauer kam die Heimelf aber immer besser ins Spiel. Nico Wegbecher hätte beinahe das Leder an Torhüter Tobias Spiegl vorbeigespitzelt, nachdem sich dieser mit seinem Verteidiger uneins war. In der 29. Minute flankte Marc Heizmann perfekt auf Nico Wegbecher, doch dessen Kopfball klatschte nur an den Pfosten. Der mittlerweile verdiente Ausgleich fiel in der 36. Minute. Lukas Springmann traf per Handelfmeter zum 1:1-Pausenstand.

Auch in Durchgang zwei musste Oberwolfach einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Die Abwehr bekam das Leder nicht aus der Gefahrenzone, Peter Datz zog aus 18 Metern ab und es stand 1:2. In der Folge hatte Schiltach mehrfach die Gelegenheit zur Vorentscheidung. Datz ballerte jedoch drüber und Oprea schlenzte rechts vorbei. Die zweihundertprozentige Chance zum 3:1 ließ Daniel Schmider in der 53. Minute liegen. Nach einem Missverständnis zwischen Oberwolfachs Tormann Oli Mai und Verteidiger Thomas Heitzmann hatte Schmider plötzlich freie Bahn, schob das Leder zum Entsetzen der mitgereisten Schiltacher Fans aber neben das leere Tor. So blieb der SVO im Spiel. Glück für die Spielvereinigung, dass nach einem ungestümen Herauslaufen von Keeper Spiegl, der zwar nicht den Ball traf, dafür aber zwei Gegenspieler umrannte, die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb. Auf der anderen Seite pfiff der Schiri den alleine auf das Tor zulaufenden Oprea wegen angeblichem Abseits zurück. Auch hier lag Kaspar nicht richtig. In der Schlussphase konnte der SVO in der Offensive nicht mehr zulegen. Lediglich zwei, drei Halbchancen ohne zählbaren Erfolg waren zu verzeichnen. Da seitens der SpVgg. Schiltach Oprea die letzte Chance (88.) ebenfalls vergab, blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten Sieg der Gäste.

Fussball,SVO,H2

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